Sport- und Freizeitreiterei, Gampelengasse 37
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Arthur Blickenstorfer
Arthur Blickenstorfer († 27. Oktober 2001)

Auf dem väterlichen Bauerngut bekam der am 20. April 1935 in Obfelden (ZH) geborene Arthur Blickenstorfer schon sehr früh Gelegenheit, sein Hobby auszuüben und auf Halbblütern die Grundlagen zu einem erfolgreichen Sportler zu schaffen. Als 13-jähriger bestritt er seinen ersten Wettkampf. Durch intensives Training eignete er sich jenen Stil und Kampfkraft an, die ihn Schritt für Schritt an die Elite heranbrachten. Nach der Rekrutenschule, welche er bei der Kavallerie absolvierte, betätigte er sich bei der EMPFA als Bereiter und wurde nach wenigen Monaten in die Sportklasse versetzt. Dort wurde Arthur's Talent gefördert und er sammelte eine Menge Erfahrungen. Im Jahre 1956 lernte er seine Frau Hanni kennen, welche er ein Jahr später heiratete. 1958 begann der Bau des Eigenheims in Ins und 1959 kam Sohn Hansueli zur Welt.1960 wechselte Arthur Blickenstorfer als hauptamtlicher Bereiter zum Stall Marolf nach Finsterhennen und nahm als nebenamtlicher Concoursreiter mit den Pferden "Herzbube", der legendären Hannoveranerstute "Alster" und mit "Anka" an verschiedensten Concours teil. Um ganz an die Spitze zu kommen, waren aber Pferde mit noch besseren Springanlagen notwendig und so wurden die deutschen Pferde "Ramona" und "Posilippo" angekauft. Sein Debut als "Internationaler" gab Arthur Blickenstorfer anlässlich des CHIO Genf im November 1961, und im Folgejahr setzte er "Ramona" im Nationenpreis von Kopenhagen und "Posilippo" im Nationenpreis von Rotterdam erfolgreich ein. Mit "Ramona" unter dem Sattel, wurde die Saison 1963 in Davos - auf Schnee - mit vielversprechenden Siegen gestartet. Höhepunkt und gleichzeitig Abschluss der Saison bildete der Sieg mit der Equipe im Nationenpreis des CHIO von Genf, den "Blick" bei nur einem einzigen Hindernisfehler mitritt. Privater Höhepunkt in diesem Jahr war die Geburt des zweiten Sohnes Kurt und im darauffolgenden Jahr war das Trio mit Werner komplett.

Nach Siegen in schweren S-Prüfungen auf nationalen Concours wurde "Blick" wiederum in die Equipe berufen. Am CHIO von Rom erreichte der Inser mit "Florenz" das beste Resultat aller 32 am Nationenpreis teilnehmenden Reiter aus acht Ländern! Sieg am CHIO Luzern mit "Carabaldi", in der Puissance 3. Rang mit "Florenz" und Sieg mit der Equipe im Nationenpreis.

Das Jahr 1964 war aber auch Höhepunkt für Ramona:
Sieben Siege, sieben zweite Plätze und insgesamt 31 Klassierungen! 1965 die grössten Triumphe: "Blick" erwarb "Apache", welcher von allen Schweizer Concoursreitern verschmäht wurde und bereitete ihn in wenigen Wochen für seine bevorstehenden Einsätze vor. Mit dem rund 800 kg schweren Hannoveraner gewann er sämtliche Puissancen der Schweiz in einer ununterbrochenen Serie, teils sogar mit Doppelsiegen zusammen mit seinem anderen Pferd "Eiko". Höhepunkt der bisherigen sportlichen Karriere war für Arthur sicher der vierte Rang an der Europameisterschaft der Springreiter in Aachen! Dass auf "Höhenflüge" unweigerlich einmal ein "Tiefflug" kommen musste, erlebte "Blick" 1966, aber bereits 1967gewann er alle Puissancen, an welchen er gestartet war. Im vorolympischen Jahr (Mexiko 1968) erreichte "Marianka" den ersten Platz der Jahresstatistik der erfolgreichsten Concourspferde der Schweiz. 1969 trennte sich Arthur Blickenstorfer nach neun Concoursaisons vom Stall Marolf und begann mit dem Bau einer eigenen Anlage. Im Juli 1970 weihte Arthur seine Reithalle, die 27 Boxen und 14 Stände, und den permanenten Freiluftparcours, insgesamt über 6000 m2 Gelände ein. Das Sportpferde-Zentrum in Ins war geboren! In seiner ersten Concourssaison als selbständiger Stallbesitzer standen ihm nur junge, unerfahrene Pferde ("Saiga", "Wella", "Miellview II" und "Aragon") zur Verfügung. Bereits ein Jahr später gehörte Arthur aber wiederum zur Schweizer Spitze (mit "USA", "Abara", "Titan V", "Aragon" und "Oakland"). 1972 kamen zu den bisherigen jungen Pferden "Kilfera II" und "Fruska" dazu und 1973 steigerte sich "Oakland" zu einem sehr zuverlässigen S-Pferd. 1974 kam der Engländer "Konockmore" hinzu, ein Pferd, das für Puissancen wie geschaffen war und mit dem Arthur einige beachtliche Erfolge verzeichnen konnte. Es folgten auch wieder internationale Auftritte.1975 stellte Fritz Dardel seine Pferde Arthur zur Verfügung. Damit bahnte sich eine Zusammenarbeit an, die erst in den folgenden Jahren Früchte tragen sollte. Der erst 5jährige "Hendrik" wurde in der Folge vorsichtig aufgebaut und 1978 belegte Arthur mit "Hendrik" im grossen Preis von Legelshurst den zweiten Platz. Zum Saisonabschluss gewann das Paar am CSI von Muntelier den Grand Prix im Stechen vor namhafter ausländischer Konkurrenz. 1979 gewannen Arthur Blickenstorfer und "Hendrik" im Frühjahr den Grand Prix des CSIO von Rom. Erstmals wieder ein Schweizer Sieg nach genau zehn Jahren!!! Arthur wurde einmal mehr bei seiner Heimkehr vom Gemeinderat mit allen Ehren empfangen.

Bis 1981 ist Arthur Blickenstorfer Concours geritten, dann hat er Hendrik verkauft und sich den Arbeiten in seinem eigenen Betrieb gewidmet, zum Wohle des Nachwuchses...
Mitglieder
 Anja Briggen
 Arthur Blickenstorfer
 Fränzi Woodtli
 Hanni Blickenstorfer
 Kurt Blickenstorfer
 Nicole Hadorn
 Sabrina Blickenstorfer
Kurt Blickenstorfer
T: 032 313 12 91
N: 079 224 90 84
kblickenstorfer[at]bluewin.ch

Webmaster
webmaster[at]kurt-blickenstorfer.ch



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